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Neurosen, Persönlichkeitsstörungen, Belastungs- und Anpassungsstörungen, Essstörungen

Auf Grund in jahrelanger Tätigkeit  erworbener psychotherapeutischer Qualifikationen (tiefenpsychologisch und verhaltenstherapeutisch) kann Dr. Schreieck mit hoher Kompetenz gerade Neurosen und Persönlichkeitsstörungen erkennen, differentialdiagnostisch abgrenzen und behandeln. Er kann mit hoher Treffsicherheit rasch die Therapierbarkeit des einzelnen Patienten einschätzen. Hierbei ist es wichtig, die Grenzen ambulanter Therapie zu kennen und die Möglichkeiten einer stationären Psychotherapie zutreffend einzuordnen. 

Herr Dr. Schreieck hält bewusst am Neurosenbegriff fest und unterscheidet z.B.

·    Angstneurosen (hier ist die Differenzierung anhand der neueren Diagnostikmanuale nach     Phobien, Panikstörungen, generalisierter Angststörung usw. bedeutsam) 

·    Konversionsneurosen bzw. dissoziativen Störungen

·    Zwangsstörungen

·    Depressiven Neurosen bzw. Dysthymie

·    Schizoiden Neurosen

Dieses sehr pragmatische Konzept erlaubt gleichzeitig mehrere Verständnisebenen beizubehalten. Einerseits kann ein Psychotherapeut seine Stärke voll entfalten, nämlich den einzelnen Patienten auf dem Hintergrund seiner eigenen individuellen Psychodynamik zu verstehen, ohne gleichzeitig moderne, biologische, eher vom Symptom ausgehende Ansätze vernachlässigen zu müssen.

Beim Erarbeiten der Psychodynamik achtet ein erfahrener Psychotherapeut genauestens darauf, wie sich die geklagte Symptomatik auf die damit verbundene Auslösesituation im Hier und Jetzt bezieht . Er versucht den Brückenschlag zu prädisponierende Entwicklungen in der Vergangenheit zu schlagen. So gelingt es dem Patienten über die identitätsstiftende Bearbeitung dessen, was war, eventuell eine Aussöhnung mit schwierigen Be- und Gegebenheiten zu stiften, und im gleichen Atemzug einen von mehr Eigenakzeptanz und Zufriedenheit getragenen Zugang zu sich und den anderen zu finden. Ein von vielen Entbehrungen geprägter Mensch wird auf neuerliche Entbehrungen eben anders reagieren als einer, der andere Erfahrungen gemacht hat.

Der biologische Ansatz achtet häufiger auf das Einzelsymptom, weil die Auswahl potentiell einzusetzender Psychopharmaka symptom-orientiert ist.

Eine Verabsolutierung der einen oder anderen Denkrichtung ist in diesem Zusammenhang nicht hilfreich

·        Neurasthenien, somatoforme Störungen, Schmerzstörungen brauchen einen anderen Zugang, der mehr die Ich-Struktur des Patienten berücksichtigen und sich etwas bescheidener auf seine Möglichkeiten, auch seine hohe Abwehr gegen psychotherapeutische Interventionen, besinnen muß. Sogar stationäre Psychotherapie oder ein multiprofessioneller Zugang bleiben oft in den Anfängen hängen.

 

·       Belastungs- und Anpassungsstörungen erfahren auf dem Hintergrund unserer Kriege (Vietnam, Kosovo) eine Neubewertung mit optimierterem, therapeutischem Zugang.

 

·       Essstörungen (Anorexie, Bulimie) sind sehr triebdynamisch bestimmt, leider aber oft persönlichkeitseigen, manchmal sogar psychosenah mitbestimmt, was den therapeutischen Erfolg von Anfang an komplizieren kann.

In bescheidenem Maße kümmert sich Dr. Schreieck bei überlaufenen Kinder- und Jugendpsychiatrischen Praxen in Kaiserslautern, in enger Kooperation mit den ortsansässigen Jugend- und Kinderspychiatrischen Fachkollegen und der entsprechenden Ambulanz am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZISG) auch um

·        junge Patienten mit seelischen Störungen, Teilleistungsschwächen, hyperkinetischen Syndromen und Aufmerksamkeitsdefizitsyndromen besonders. Letztere Störungen können auch noch den Erwachsenen bestimmen und bedürfen auch dann noch weiter fachkundiger Hilfe.

 

·       Das Konzept des   ADS ( Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom ) im Erwachsenenalter ist noch nicht alt. Früher wurden diese Patienten wohl unter vielen anderen Diagnosen erfasst.